![]() | 20.10.2007 |
"Klein-Daniel macht das Glück perfekt"
Alexandra Hofmann schwärmt im FN-Interview von ihrem Baby / Konzert am 29. September
Von Sabine Küssner
Im Juni hat Alexandra Hofmann den kleinen Daniel zur Welt gebracht, und jetzt startet sie, um ein großes Glücksgefühl reicher, wieder voll durch. Zusammen mit ihrer Schwester Anita absolviert sie wie gewohnt Fernsehauftritte und geht mit ihr auch wieder auf Tournee. Am 29. September geben die Geschwister Hofmann um 20 Uhr ein Konzert in der Reithalle in Hofstetten. Karten sind bei den Fränkischen Nachrichten erhätlich, FN Card-Inhaber erhalten einen Preisvorteil. Wie das neue Leben mit Baby Daniel so ist, erzählte Alexandra Hofmann begeistert im Interview.
FN: Frau Hofmann, wie haben Sie letzte Nacht geschlafen?
HOFMANN: Diese Nacht war ein bisschen kurz, aber ansonsten ist Daniel sehr brav.
FN: Sagen Sie bloß, erl schläft schon durch?!
HOFMANN: Nein, das nicht, aber seit zirka zehn Tagen schlummert er nachts schon mal sechs Stunden am Stück.
FN: Wie ist denn so das neue Leben mit Ihrer kleinen Familie?
HOFMANN: Wunderschön! Das ist so ein großes Glück, man kann es kaum in Worte fassen.
FN: Wie macht sich Ihr Mann Dietmar als Papa?
HOFMANN: Wenn Sie ihn gerade sehen könnten, da würde Ihnen das Herz aufgehen! Daniel liegt auf seinem Bauch und schläft tief und fest.
FN: Und wie ist Ihre Schwester Anita als Tante?
HOFMANN: Sehr gut! Sie ist sogar seine Patentante und hat solch eine große Freude an ihm. Wenn er lacht, dann sind wir alle verzückt.
FN: Ihre Eltern sind wahrscheinlich auch hin und weg.
HOFMANN: Aber wie! Das kann man sich gar nicht vorstellen.
FN: Ihre Mama schneidert bekanntlich Ihre Bühnengarderobe. Hat sie für Daniel auch schon etwas angefertigt?
HOFMANN: Ja, den Taufanzug. Er hatte einen weißen Strampelanzug an und darüber das Taufkleid.
FN: Wie hat er sich denn bei seiner Taufe benommen?
HOFMANN: Daniel war so süß und brav, er hat sogar die Hände gefaltet! Ich dachte, das kann nicht wahr sein! Normalerweise sind es ja die Babys, die in der Kirche weinen. Aber bei uns war ich es - ich habe vor lauter Rührung von Anfang bis Ende nur geheult.
FN: Für Daniel gibt es auf Ihrem neuen Album auch das Lied "Herzlich willkommen kleines Wunder". War das Ihre Idee?
HOFMANN: Es war ein gemeinsamer Gedanke. Als wir das neue Album besprachen, befand ich mich gerade am Beginn meiner Schwangerschaft, und als wir das Lied dann für die CD aufnahmen, stand ich kurz vor der Geburt. Deshalb war es ein gemeinsamer Wunsch aller Beteiligter.
FN: Da war die Stimmung im Studio bestimmt sehr emotional.
HOFMANN: Aber wie! Ich musste die ganze Zeit schlucken.
FN: Wenn man sich Ihren Terminkalender anschaut, fragt man sich, wie Sie die vielen Konzerte und Auftritte mit Kind bewältigen wollen. Nehmen Sie Daniel immer mit?
HOFMANN: Ja, das haben wir vor. Dietmar hat sich das Elternjahr genommen und reist mit. Er hat ein tolles Abkommen mit seinem Geschäft. Wenn wir zuhause sind, geht er arbeiten, wenn wir unterwegs sind, nimmt er das Elternjahr.
FN: Und wechselt auch die Windeln?
HOFMANN: Er macht alles, und das von Anfang an.
FN: Waren Sie sich beim Namen sofort einig?
HOFMANN: Nein, wir suchten fast bis zum letzten Augenblick! Zu Ostern haben wir uns von unseren liebsten Freunden anstatt eines Osternestes eine Liste mit ihren persönlichen Lieblingsnamen gewünscht. Bei einem Mädchennamen hätten wir uns viel leichter getan. Wir wollten einen normalen deutschen Namen, bei dem es keine verschiedenen Schreibweisen gibt.
FN: Die Volksmusik ist momentan wieder Thema in den Medien. Verschiedene Sendungen wurden abgesetzt, betroffen sind auch Marianne und Michael. Was sagen Sie zu dieser Entwicklung?
HOFMANN: Ich beobachte das Ganze schon 19 Jahre lang. In dieser Branche war es bis jetzt immer so, dass etwas abgesetzt wurde und etwas Neues nachkam. Es ging immer weiter.
FN: Ist es auch das, was Sie Marianne und Michael sagen würden?
HOFMANN: Ich glaube, dass diese Sendung jetzt eben gestrichen wird, sie aber dafür wieder eine andere bekommen. Die Medien bauschen manches auch auf.
FN: Sie und Ihre Schwester sind ja der lebende Beweis dafür, dass Volksmusik auch frisch und modern sein kann.
HOFMANN: Wir definieren Volksmusik anders als andere Leute. Für uns ist Volksmusik Musik fürs Volk und und heißt, volksnah zu sein. Unter diese Rubrik bekommen wir alles, was uns Spaß macht und was uns bewegt - ob das Lieder von Boney M. sind, ob es sich um Operette, Countrymusik oder Musicals handelt.
FN: Sie haben schon so viel erreicht. Wovon träumen Sie?
HOFMANN: Ich sage immer: Eines nach dem anderen! Jetzt stecken wir gerade in den Vorbereitungen für unsere Jubiläumstournee. Wir stehen kurz vor unserem 20. Bühnenjubiläum. Da verwirklichen wir auf der Bühne all das, was wir wollen. Und wenn uns etwas wirklich reizt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass wir das auch in die Tat umsetzen werden.
FN: Wer ist eigentlich Ihr schärfster Kritiker?
HOFMANN: Von Dietmar bekomme ich immer eine sehr ehrliche Meinung. Die kritischste Stimme ist jedoch unsere Mutter, und das ist gut so.
FN: Am 29. September gastieren Sie in Hofstetten. Was erwartet Ihr Publikum dort?
HOFMANN: Das Motto lautet "Grenzenlos". Wir wollen zeigen, dass Musik keine Grenzen hat, dass man sie nicht in eine Schublade stecken kann. Deshalb bieten wir drei Stunden lang die unterschiedlichsten Musikrichtungen und haben ein Auto voller Instrumente sowie viele farbenprächtige Kostüme dabei. In Hofstetten machen wir eine Reise um die ganze Welt.
FN: Und Daniel ist dabei?
HOFMANN: Ja klar!